ITALIEN, 5-SEEN-TOUR


(Hier geht es zu den Fotos der Reise.)

Gerade noch reinpassend, kurz vor dem Saisonende, beschlossen mein Kumpel Stefan und ich noch eine gemeinsame Motorradtour zu fahren, um das Motorrad-Abenteuer-Jahr 2019 mit einem freudigen Abschluss zu beenden. Die 5-Seen-Tour in Italien, deren 280 Kilometer lange Runde vorbei an den bekannten Seen "Lago di Garda", "Lago di Ledro", "Lago d'Idro", "Lago d'Iseo" sowie dem "Lago di Valvestino" verläuft, erschien uns hierfür ideal.

 

Oktober 2019 - Der Himmel ist strahlend blau als ich an diesem Freitagmittag auf meine treue Maschine steige. Ein absoluter Jackpot, bei dem sonst eher grauen und regnerischen Herbstwetter der letzten Wochen. Dick eingepackt und mit reichlich Kleidung gegen Kälte und Regen im Gepäck kann es losgehen. Das Thermometer zeigt passable 19 Grad.

 

Meine erste Etappe des Tages verläuft über die Autobahn in Richtung Augsburg. Das Fahren auf deutschen Autobahnen ist mittlerweile ein einziges Trauerspiel. Eine Baustelle nach der anderen und Staus bei jeder Fahrbahnverengung. Gut, dass man sich mit dem Motorrad einigermaßen durchschlängeln kann.

 

Kurz vor 16 Uhr komme ich bei Stefan zuhause an. Ab jetzt sind wir, wie schon auf vielen Touren zuvor, wieder im Doppelpack unterwegs. Voller Freude brechen wir um Punkt 16 Uhr, nach Stefans Arbeitsende, in Richtung Süden auf. Auf schnellstem Wege wollen wir es heute bis kurz vor den Gardasee schaffen. Ein straffes Programm.

 

Die zweite Etappe des Tages verläuft von Stefans Heimatort Ried durch das schöne Allgäu bis Garmisch-Partenkirchen, wo wir über Mittenwald weiter bis Innsbruck wollen.


Da wir sehr spät im Herbst unterwegs sind, sind die Tage deutlich kürzer als im Sommer und die Dämmerung setzt bereits um kurz nach 18 Uhr ein, was aktuell der Fall ist.


Bisher haben wir einen sehr guten Schnitt gehabt, was sich nun aber schlagartig ändert. Die Straße nach Mittenwald, der kürzeste Weg in Richtung Österreich, ist auf Grund eines Unfalls bis au Weiteres gesperrt. Für uns bedeutet dies, dass wir statt kurzen 63 Kilometern noch einen 43 Kilometer längeren Umweg in Kauf nehmen müssen, um Innsbruck zu erreichen, doch wir haben keine andere Wahl.


Von Garmisch-Partenkirchen aus nehmen wir die längere Route im Süd-Westen über den Fernpass, die uns nach 106 Kilometern in Innsbruck ankommen lässt. Landschaftlich hat uns hier besonders der Abschnitt zwischen Garmisch und Lermoos gut gefallen, wo die Strecke entlang des Flusses Loisach durch ein schönes Waldgebiet verläuft.


Von Innsbruck aus geht es über den Brennerpass weiter in Richtung Süden, für dessen Nutzung mit dem Motorrad eine Gebühr von 9,50€ pro Strecke fällig wird. Eine Vignette für Österreich benötigt man auf diesem Teilstück der Autobahn (Innsbruck - Brenner) dafür jedoch nicht.


In völliger Finsternis brettern wir über die italienische Autobahn, wo wir unserem Ziel, dem Gardasee, stündlich näher kommen.

 

Gegen 22:15 Uhr erreichen wir den bereits gestern auf "Google Earth" ausfindig gemachten Lagerplatz. Ein schickes Plateau in den Bergen, das bei klarem Wetter eine gute Sicht über den Gardasee bieten sollte und sich nur 14 Kilometer vom morgigen Startpunkt der 5-Seen-Runde befindet. Aktuell herrscht jedoch stockfinstere Nacht und alles liegt in einem tiefen Schwarz.


Wir bauen unsere Zelte auf, öffnen unser Feierabend-Bier und machen es uns am Lagerfeuer gemütlich. Wir haben es geschafft - innerhalb nur einer Tagesfahrt sind wir dem miesen Herbstwetter in Deutschland entflohen und sitzen nun im wohlig warmen Italien, wo die Wetterprognose für morgen strahlenden Sonnenschein im Angebot hat. 


Aufgrund meines vergangenen 30. Geburtstags in der Mitte des Monats, hat mir mein Freund Stefan noch eine Flasche von einem unserer Lieblingswhiskeys mitgebracht, an die wir uns im Verlauf der Nacht noch rantrauen. Der Talisker läuft wie immer astrein die Kehle hinab. Danke Kumpel für dieses edle und überzeugende Geschenk!


In der Nacht fällt das Thermometer auf kühle 8 Grad ab, was uns jedoch nicht von einem erholsamen Schlaf abhält. Dick eingepackt in jeweils zwei inneinander geschobenen Schlafsäcken lässt es sich selbst bei solchen Temperaturen angenehm über Nacht im Zelt aushalten.


Am nächsten Morgen werden wir durch das Geschrei von Kettensägen geweckt, die allerdings etwas weiter entfernt ihre Arbeit verrichten. Als wir aus dem Zelt kriechen steht die Sonne bereits mit wohltuender Wärme am Firmament. Es ist draussen sogar so angenehm, dass wir ersteinmal eine ausgedehnte Kaffeepause zum Wachwerden abhalten. 


Ein schmaler Waldweg führt von unserem Lagerplatz noch etwas weiter in die Berge hinauf. Die Mopeds wieder voll bepackt fahren wir ihn hinauf. Ein Glücksgriff auf Anhieb! Von hier oben liegt uns der gesamte nördliche Teil des Gardasees zu Füßen und eine spektakuläre Aussicht breitet sich vor uns aus.


Als wir eine halbe Stunde später, gegen 13 Uhr, den Waldweg wieder hinunterfahren, haben bereits weitere italienische Touristen das Plateau für sich entdeckt. Gut das wir die Zelte bereits eine Stunde zuvor verpackt haben, da wie auch im weitestgehenden Rest von Europa das wilde Zelten in Italien nicht gestattet ist. Bisher hatten wir jedoch selbst bei morgendlichen Besuchern nie schlechte Erfahrungen gemacht. Von vielen Einheimischen wird es toleriert, so haben wir das Gefühl.


Über den mit 287 Metern nicht besonders hohen Passo San Giovanni geht es weiter in Richtung Nago-Torbole, wo man nach der letzten 180-Grad-Kehre am Willkommens-Aussichts-Parkplatz eine spitzenmäßige Sicht über den Gardasee hat, die durch die dort stehenden Zypressen unterstrichen wird. Der Startpunkt der 5-Seen-Runde ist erreicht.


Am Nordufer des riesigen Sees entlang fahren wir bis Riva del Garda, eine schicke Ortschaft mit bunter und einladender Hafenzeile, die sich direkt am ersten See unserer Tour, dem Lago di Garda, befindet. Das Thermometer zeigt mittlerweile lässige 24 Grad. Ein Traum zu dieser Jahreszeit.


Ein paar Dronenaufnahmen später starten wir wieder in die Berge durch. Das nächste Ziel ist der deutlich kleinere Lago di Ledro, der umringt von Bergen etwas höher als der Lago di Garda liegt. Außer uns haben viele weitere italienische Biker den Weg hierher gefunden und genießen auf den Terassen von Bikertreffpunkten den Tag und das herrliche Wetter. 


Auf der Straße rund um den See gibt es kein übermäßiges Verkehrsaufkommen und wir kommen gut voran.


Durch eine tolle Schlucht hindurch fahren wir weiter durch die Wälder, deren bunte Farben jetzt im Herbst ein besonders schöner Anblick sind. Wild fließend bahnt sich ein kleines Bächlein seinen Weg parallel zur Straße durch die Schlucht, bevor es nach den nächsten Kurven und Kehren in Forme eines schicken Wasserfalls in einen hellblau schimmernden Gumpen stürzt. Atemberaubend, diese Schönheit der Natur.


Wir folgen dem Streckenverlauf bis zur Ortschaft Ca' Rossa, wo es über eine Brücke und danach scharf nach links in südliche Richtung geht. Den dritten See unserer Tour erreichen wir kurz nach Ponte Caffaro, wo die Straße neben dem Lago d' Idro verläuft. Meiner Meinung nach ist er nicht ganz so schick wie die Seen zuvor, was aber natürlich im Auge des Betrachters liegt und Geschmackssache ist. 


Nach einem kurzen Halt machen wir ordentlich Höhenmeter und schrauben uns den 1892 Meter hohen Passo Crocedomini hinauf, der definitiv das Highlight des heutigen Tages ist. Durch gelbgefärbte Wälder führt die enge Straße hinauf zur Passhöhe von der aus man eine gute Sicht über das Umland hat. Ein spektakulärer Pass, den wir so nicht auf unserer Liste hatten. Manchmal sind es eben die ungeplanten Dinge die sich im Nachhinein als überragend herausstellen.


Von Bienno aus geht es über Darfo bis zum Lago d' Iseo, der etwa ein Viertel der Größe des Lago di Garda besitzt aber ebenso eine tolle Gegend ist und eine gute Infrastruktur zum dort Urlaub machen besitzt.


Anstatt der Schnellstraße zu folgen wählen wir nach dem Tunnel den Weg am Ufer entlang und genießen die Aussichten über den See. Es dämmert bereits als wir die gleichnamige Stadt Iseo erreichen. Schnell decken wir uns im Supermarkt vor Ort mit reichlich Birra Moretti (italienisches Bier) und italienischem Reibkäse für den Abend ein.


Jetzt heißt es nochmal ordentlich Kilometer machen, bevor das letzte Licht des Tages vorrüber ist. Mit Vollgas schrauben wir uns durch die Kurven und Kehren die zwischen Iseo und Sarezzo liegen. 


Als wir gerade durch Lumezzane durch sind wird es dunkel und die Nacht beginnt. Wohlgemerkt zeigt die Uhr gerade mal 18:30, viel zu früh um den Fahrtag hier schon zu beenden. Weitere 50 Kilometer wollen wir heute noch zurücklegen und das auf den kurvigsten Straßen, die die Gegend hier zu bieten hat.


In der Stille der Nacht fahren wir durch zahllose Kurven und über schier endlose Landstraßen, bis wir eine gute Stunde später unser heutiges Tagesziel erreichen. Den nördlichen Zipfel des Lago di Valvestino, dem fünften See der 5-Seen-Tour. Hätten wir nicht soviel Zeit beim Fotos machen heute liegen lassen, dann wären wir vermutlich noch bei Tageslicht hier angekommen. Aber hätte, hätte, Fahrradkette - es ist wie es ist und wir haben das Ziel erreicht. 


Im Schutze der Nacht fahren wir einen schmalen Waldweg hinauf, wo wir auf einer Lichtung einen erstklassigen Lagerplatz entdecken. Wie schon am gestrigen Abend bauen wir die Zelte auf und machen ein wärmendes Lagerfeuer. Zum Abendessen gibt es heute Nudeln aus der Tüte mit Grana Padano (italienischer Hart- und Reibkäse). Ein Genuss für Leib und Seele.


Ewig sitzen wir am Lagerfeuer, trinken Birra Moretti, führen angeregte Gespräche und schwelgen in Erinnerungen aus vergangenen Zeiten. Die Zeitumstellung kommt uns in dieser Nacht entgegen. Dank ihr können wir eine Stunde länger schlafen.


Am nächsten Morgen ist es kühl, als wir aufstehen liegt das Tal rund um den Stausee Lago di Valvestino noch in tiefen Schatten. Wir trinken einen Kaffee und brechen kurz darauf auf. Für heute steht ein straffes Programm und die Heimreise auf dem Plan.


Unser erstes Ziel heute ist die riesige Staumauer des Sees, die wir nach wenigen Kilometern und vielen Kurven entlang des Steilufers erreichen. Ein flottes Bild aus der Luft und es geht weiter.


Dem Straßenverlauf aus dem Tal heraus folgend gelangen wir zurück zum Gardasee. Auf der Straße des Westufers in Richtung Norden ist ordentlich was los und es staut hinter jeder zweiten Kurve. Gut das wir mit dem Motorrad auf dem Mittelstreifen fahren können, was in Italien bei Zweiradfahrern übrigens Gang und Gebe ist. Die italienischen Biker, Rollerfahrer und Rennradfahrer schlängeln sich ohne Rücksicht auf Verluste links und rechts an den Blech-Karawanen vorbei. Wir tun es ihnen gleich.


Kurz vor Limone Sul Garda fahren wir noch einen kleinen Abstecher in die Berge. 


Die abenteuerliche "Strada della Forra" verwöhnt mit tollen Ausblicken über den Gardasee und führt uns auf einer schmalen Straße mit Felsüberhängen, engen Kehren und Ampelschaltungen auf direktem Wege in die "Brassa Schlucht". Ein grandioser Straßenbau durch eine einmalige Landschaft, was man sich bei einer Fahrt um den Gardasee nicht entgehen lassen sollte. 


Zurück auf der Hauptstraße "SS45bis" angekommen, fahren wir hoch bis Riva del Garda, in den Hafen wo wir bereits gestern Morgen gestanden haben. Der Trubel zur Mittagszeit ist gerade in vollem Gange und es bedarf sogar der örtlichen Polizia (Polizei), die verzweifelt versucht das Parkgetümmel und das hohe Verkehrsaufkommen einigermaßen in den Griff zu bekommen. Wir suchen schnell wieder das Weite. Mit einem letzten Blick verlassen wir den See und schrauben uns in die ruhigeren Höhenlagen.


Am Lago di Tenno, einem strahlend blauen See in den Bergen, legen wir noch eine ausgedehnte und erholsame Mittagspause ein, in der wir uns mit leckeren Pizzen für die bevorstehende Heimfahrt stärken. Über 620 Kilometer sind es noch von hier bis nachhause, die es heute zu meistern gilt.


Um 14:30 Uhr treten wir die Heimreise an. Zuerst auf Landstraßen und dann weiter auf der italienischen Autobahn fahren wir in Richtung Österreich. Wir kommen zügig voran.


Am Brenner angekommen geht es auf der Landstraße weiter in Richtung Innsbruck, wodurch man sich die Gebühr von 9,50 Euro für den Brennerpass einsparen kann. Das Fahren über Land und durch mehrere Ortschaften ist jedoch ein ziemliches Gegurke. Eine kleine Entschädigung dafür ist der Blick von unten hoch zur Europabrücke, über die die Brenner-Autobahn verläuft.


Zeit sich zu verabschieden, die weitere Heimreise treten Stefan und ich ab Innsbruck auf separaten Wegen an. Kumpel es hat wieder jede Menge Spaß gemacht, eine unvergessliche Tour liegt hinter uns, es war schön mit dir! Jubelnd grölen wir uns auf der Autobahn zu, bevor sich unsere Wege trennen.


Stefan wird die Route über Mittenwald, Garmisch und Landsberg am Lech in Richtung Augsburg nach Hause nehmen, die mittlerweile wieder geöffnet sein sollte. Ich werde mich mehr in westliche Richtung halten.


Bei letztem Tageslicht hetze ich an den Autokolonnen vorbei über den Fernpass. Ein letztes Bild von der Zugspitze im Abendgrauen, dann wird es Nacht. Mit dem Erlöschen des Tageslichts sinken auch die Temperaturen in den Keller. Schnell ziehe ich eine weitere Lage in Form eines Pullovers an. 


Bei Füssen gelange ich auf die Autobahn. Von hier aus sind es noch gut 300 Kilometer bis nach Hause.


Über Kempten und Memmingen geht es auf der A7 bis Ulm. Immer wieder treten kleinere Staus auf, durch die ich mich jedoch recht zügig hindurchschlängeln kann.


Als ich gerade bei Ulm von der A7 auf die A8 wechsle, setzt Starkregen ein. Der Heimat schon ziemlich nahe halte ich es nicht mehr für nötig mich in die Regenkombi zu zwängen, was sich jedoch später als Fehler rausstellen sollte, da mich der Regen bis zuhause begleiten wird. 


Am ganzen Körper zitternd und völlig verfroren erreiche um 21:10 Uhr meine Heimatstadt Gernsbach. Der Wochenend-Abenteuer-Trip ist gemeistert und eine weitere tolle Reise ist vollbracht. Danke Kumpel für die drei tollen gemeinsamen Tage.


Und jetzt nichts wie raus aus den triefend nassen Klamotten und schnell unter die heiße Dusche...


!!! AM ENDE DER SEITE FINDEST DU EINE KARTE DER 5-SEEN-TOUR MIT ROUTE ZUM DOWNLOADEN !!!


Route:

Gernsbach - Rastatt - Karlsruhe - Pforzheim - Stuttgart - Ulm - Zusmarshausen - Dinkelscherben - Oberschöneberg - Breitenbronn - Ried - Ustersbach - Aretsried - Fischach - Mickhausen - Schwabmünchen - Untermeitingen - Klosterlechfeld - Landsberg am Lech - Hohenfurch - Schongau - Rottenbuch - Bad Bayersoien - Unterammergau - Oberammergau - Ettal - Ettaler Sattel 869m - Oberau - Garmisch-Partenkirchen - (Unfall auf B2 in Richtung Mittenwald, Straße die nächsten 4h gesperrt) - Leermoos - Untergarten - Fernpass 1216m - (Nassereith) - Obsteig - Telfs - Innsbruck - Matrei am Brenner - Brennerpass (Brenner) 1370m - Sterzing - Grasstein - Brixen - Bozen - Trient - Rovereto (Abfahrt Nord, da Abfahrt Süd momentan gesperrt) - Villa Lagarina - Brancolino - Marano - Cornalé - Mori - SS240 - Loppio - SP88 - Valle San Felice - Pannone - "Dos Alt"("Park"/Waldgebiet auf Plateau mit Aussicht über Gardasee)(Koordinaten 45.8756707, 10.9248147 angefahren) - ZELTEN bei Koordinaten 45.87575, 10.92363 - Pannone - Valle San Felice - Loppio - Passo San Giovanni 287m - Nago-Torbole - Turbel - LAGO DI GARDA - Riva del Garda - Biacesa di Ledro - Molina di Ledro - LAGO DI LEDRO - Bezzecca - Storo - Ca' Rossa - Darzo - Lodrone - Ponte Caffaro - LAGO D’IDRO - Il Palazzo - Bagolino - Valle Dorizzo - Passo Crocedomini 1892m - Bazena - Bienno - Darfo - SP510 - LAGO D' ISEO - Marone - Sale Marasino - Sulzano - Pilzone - Iseo - Bosine - Passo dei Tre Tormini 701m - Zoadello - Polaveno - Gombio - Zanano - Sarezzo - Lumezzane - Gazzane - Barghe - Nozza - Vestone - Pieve Vecchia - Lemprato - Idro - Capovalle - LAGO DI VALVESTINO - ZELTEN bei Koordinaten 45.73619, 10.60790 (im Wald über Stausee des Lago di Valvestino) - Navazzo - Gargnano - (Fahrt entlang der Westseite des LAGO DI GARDA) - STRADA DELLA FORRA - BRASA SCHLUCHT - Limone Sul Garda - Riva del Garda - Deva - Pranzo - LAGO DI TENNO - Ballino - Stumiaga - Dasindo - Lomaso - Campo Lomaso - Ponte Arche - Sarche - Padergnone - Vezzano - Vigolo Badelga - Cadine - Trient - Bozen - Brixen - Sterzing - Brennerpass (Brenner) 1370m - Abfahrt bei OMV Tankstelle auf Brenner (Rosenberger Restaurant) - Lueg - Gries am Brenner - Stafflach - Steinach am Brenner - Matrei am Brenner - Matreiwald - EUROPABRÜCKE - Gärberbach - Innsbruck - (Autobahn Richtung "Innsbruck WEST") - Mötz - Obsteig - Nassereith - Fernpass 1216m - Halt am Restaurant Zugspitzblick (Aussicht über Blindsee auf Berg Zugspitze) - (Untergarten) - (Obergarten) - (Heiterwang) - Gemeinde Reutte - (Füssen) - Kempten - Memmingen - Ulm - Stuttgart - Pforzheim - Karlsruhe - Rastatt - Gernsbach

 

Reisedauer: 3 Tage

 

Gefahrene Strecke: 1688 Kilometer (563km/Tag im Durchschnitt!!! - extrem)

 

Anzahl Pässe: 6 (8 mit Pässe-Dopplern)

 

Wildcampen Italien:

In Italien ist das Wildcampen im Wald, sowie auf freien Flächen, also auch am Strand, verboten. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Anders sieht das auf Privatgrundstücken aus. Hat man die Erlaubnis des Grundstückbesitzers erhalten, steht einem Campieren auf dem Privatgrundstück nichts im Wege.

 

Biwakieren Italien:

Das Übernachten draußen, ohne Zelt, nur mit Schlafsack, Isomatte, Hängematte, Biwaksack, Tarp, etc., in hochalpinem Gelände, ist außerhalb der Schutzgebiete, in Italien, für einen kurzen, durch den Anlass gebotenen Zeitraum (eine Nacht), gestattet.

 

Klima / beste Reisezeit: 

Von alpinem Klima in Südtirol bis zu mediterranem Klima an der Stiefelspitze und in Sizilien reicht die Palette. Ganz im Süden geht Motorradfahren ganzjährig, Touren in der Mitte und im Norden ab März, in den Höhenlagen ab April / Mai. In den alpinen Regionen gelten die Wintersperren teilweise bis in den Juni. 

 

 

allgemeine Landesinformationen

 

Fläche: 301.338 km2

 

Einwohner: 60.501.718

 

Währung: Euro

 

Verkehr: Rechtsverkehr

 

Tempolimits:

50 km/h innerorts

90 km/h außerorts

110-130 km/h auf Autobahnen

 

Web-Infos: www.italia.it/de 


Eine Übersichtskarte von der Route der 5-Seen-Tour in Italien kannst du dir hier herunterladen.

(Quelle: www.louis.de)

Download
Italien, 5-Seen-Tour.pdf
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